Tipp für eine Juni Überraschung

Veröffentlicht in Elternbrief am 30. Juni 2017

Lebendige Lichter Leuchtende, fliegende Pünktchen in der Dämmerung: Ende Juni sieht man die Lichter der Glühwürmchen abends am Waldrand, in Büschen und im Gras des Gartens: Glühwürmchen stellen einen Stoff namens Luciferin her, den sie selbst zum Leuchten bringen.

Glühwürmchen in der Sommernacht

(Fotos: pexels.com | Hide Obara)

Glühwürmchen strahlen ihre Signale nur bei Nacht aus. Durch das Licht locken die Weibchen die Männchen an. Beim Großen Leuchtkäfer leuchten nur die ungeflügelten, wurmähnlichen Weibchen, beim Kleinen Leuchtkäfer beide Geschlechter.

Auch schon die Larven der Glühwürmchen können leuchten. Die Larven sind sehr gefräßig – aber auch nützlich, denn sie ernähren sich von Nacktschnecken. Die Larven müssen viel fressen, um innerhalb von zwei bis drei Jahren zu einem Leuchtkäfer werden zu können. Der lebt schließlich nur ein paar Tage – aber ist dabei voll erleuchtet!

Um Glühwürmchen – auch als Schneckenfresser – in Ihren Garten zu holen, verzichten Sie auf Pestizide, auf einen besenreinen Rasen und auf nächtliche Gartenbeleuchtung. Kräuterpflanzen und Wildkrautstreifen sind Leuchtkäfer-Paradiese!

Dieser Artikel ist aus dem Elternbrief der Kinderzeitschrift Benjamin | Ausgabe Juni 2017


 

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